Zu Beginn des 21 Jahrhundert herrschte Chaos
in der Welt. Denn der graue Alltag, von mechanischen Monstern
und analogen Maschinen bestimmt, wurde abgerissen. Ein Fortschritt, die
Flatrate zu Informationen und Audiovisuellen Medien war erschaffen.
Panisch schoss sich die Musikindustrie im Angesicht ihres vermeintlich
größten Feindes auf diese Situation ein. Dabei entfremdeten sie sich
ihrem größtem Potential, nämlich den Musikern selber.
Durch die Verbreitung von Audiovisuellen Inhalten auf den Datenhighways
entstand eine neuartige Generation von Musikern. Jungfräuliche Impulse
wurden zu der neuartigen Idee einer ganzen Szene. Die Digitalisierung
veränderte die Klangwelt und machte auch den Menschen hinter dem
Bildschirm mehr und mehr digitaler. Fortan entdeckten Subkulturen immer
neue Spielarten der elektronischen Musik und dogmatisierten diese
freimütig mit einem passendem Namen. Minimal, Electro, House, Techno. Ja
sogar für Kreuzungen von Spielarten wurde eine neue Schublade aufgemacht
– Indietronic, Electro-Pop und wie sie nicht alle heißen. So voll die Konten der opulenten
Spitzenmanager in der Musikindustrie, so voll sind auch heutzutage die
Festplatten der Konsumenten mit Musik. Einen Ausweg aus dem Labyrinth-ähnlichen
Schrottplatz - auf dem inzwischen auch die alten analogen
Maschinen ruhen – ist kaum zu finden.
In den Spielräumen der vielen neuen Subkulturen hat leider oft nur eine
dieser Ideen eine Daseinsberechtigung. Viel zu selten gibt es Freiräume,
in denen alles möglich ist. Völlig unabhängig vom Namen der geschaffenen
Illusion einer neuen Musik. Viel mehr gebunden an der Wahrnehmung der
Hörer und der Qualität. Getreu nach einem Motto welches für Spaß steht,
für Spaß an der Musik und dem Spaß am Tanzen. Dafür steht
WE SHIT BITS
Elektronische Tanzmusik die Spaß macht, ohne selbst fingierter
Grenzen.
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